





JN Syncro Ez 3.88, lief nicht mehr. Die Werkstatt hat die Zündkerzen und die Verteilerkappe gewechselt, den Zündzeitpunkt um 30° verdreht und den Zahnriemen gelockert. Dann wussten sie nicht mehr weiter und der Vorbesitzer hat die Reisleine gezogen, denn bis hierher hat es ihn schon 200€ gekostet. Der ursprüngliche Fehler war schnell gefunden, wie üblich das Benzinpumpenrelais.
Bis ich die verstellte Zündung entdeckte hat es etwas länger gedauert, damit habe ich nicht gerechnet. Nun rennt der Karren, aber bläst am Krümmer ab, denn mindestens ein Stehbolzen ist im Kopf abgerissen, und die Hydros hämmern. Aber wie alle JN Syncros rennt der richtig gut im Vergleich zu den JN Frontis. Außer Schlechtwegefahrwerk gibt es gar keine Extras, 2. Hand und nur 190000 Laufleistung ändern auch nichts an rostigen Türen, Endspitzen, Radläufen und einem kleinen Unfallschaden. Dafür siehts im Tankdeckel aus wie neu und der Kofferraum hat keine Schramme.
Die Jugend ist auch schon schwer begeistert, während meine Große eher dem luftgekühlten Virus erlegen ist und T2 Westi und Typ 3 TL ihr eigen nennt, will die Kleine schon lange ein Syncro. Angedacht ist nach der Beseitigung der Mängel und Aufwertung der Ausstattung mit Teilen aus meinem Fundus eine Lackierung in Flashsilber und längerfristig ein Motorumbau, wir werden sehen was die angehende Mechatronikerin daraus macht. Wie war das mit der frühkindlichen Prägung...
Grüße, Matthias